Wissenswertes

Namensgebung:
Der Gattungsname Asparagus stammt aus dem Griechischen von asparagos = junger Trieb. Beim Spargel werden weißer und grüner Spargel unterschieden: Grüner Spargel ist der oberirdisch wachsende Spross der Spargelpflanze. Er wird dem Sonnenlicht ausgesetzt, so dass die Sprossachse Chlorophyll bilden kann. Weißer Spargel wird hingegen mit einer Sandschicht bedeckt und gestochen bevor er den Boden durchbricht. Grüner Spargel muss nicht geschält werden. Er schmeckt sehr viel aromatischer wie der Weiße.

 

Saison:
Anfang April bis Mitte Juni.


Lagerung/Haltbarkeit:
Spargel lagert man am besten in ein feuchtes Handtuch geschlagen im Kühlschrank, dann ist er einige Tage haltbar.

Nährstoffe weißer Spargel:
Nährstoff Gehalt in Gramm
pro 100g essbarem Anteil
Wasser 93,6
Kohlehydrate 2,2
Eiweiße 1,9
Fette 0,2
Rohfasern 1,5
Mineralstoffe 0,6

 

Mythos/Geschichte:

Der Spargel ist schon seit 4.500 vor Christus als Gemüse- und Heilpflanze bekannt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde ausschließlich grüner Spargel geerntet.


Heilkunde:

Die Wirkung wird als blutreinigend und harntreibend beschrieben. Spargel wurde in der Volksheilkunde bei folgenden Symptomen angewandt: Steinleiden, Herzklopfen, Husten mit blutigem Auswurf, Rheumatismus, Gicht, Milz- und Leberleiden, Gelbsucht, Hämorrhoiden, Ruhr, Magenschwäche, Milchschorf, Lungenleiden. Er galt als aphrodisierend, empfängnisverhütend und sollte die Monatsblutung fördern.

 

Kontakt:

Spargelhof Seine

Manfred Seine

Eicheweg 6
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